STAYERY: Hotelkonversion in Wolfsburg

Die junge und innovative Serviced-Apartment-Marke STAYERY wird voraussichtlich im kommenden Jahr (2022) ein Haus in Wolfsburg eröffnen. In zentraler Lage, am Schachtweg 22, wird ein ehemaliges Hotel zum Longstay-Konzept umgebaut. Vermieter ist die AURELIUS Real Estate Opportunities (AREO), der Luxemburger Immobilienarm der AURELIUS Gruppe. Das Objekt wird bereits von verschiedenen Nutzern aus den Bereichen Gesundheit, Büro und Gastronomie bewohnt, STAYERY soll als neuer Ankermieter fungieren. Das Konzept am neuen Standort sieht Co-Working-Flächen im Erdgeschoss sowie eine kleine Lounge mit einer F&B-Area vor. Als VW-Standort mit vielen Pendlern ist Wolfsburg geradezu prädestiniert für eine solche Wohnform. Vor der Coronapandemie verzeichnete die Stadt rund 660.000 Übernachtungen.

Mit dem neuen Standort in Niedersachsen setzt STAYERY seinen Wachstumskurs weiter fort und hat nun neben den geöffneten Häusern in Berlin und Bielefeld weitere 550 Apartments an sechs Standorten (Frankfurt, Köln, Stuttgart, Dresden und Mönchengladbach) in der Pipeline.

Weitere Informationen für Mitglieder der Apartment Community: STAYERY Markenporträt

Bild: STAYERY/AURELIUS

Rehberg unterstützt Stayery bei der Digitalisierung

Online Marketing und die Digital Customer Journey stehen bei der Serviced-Apartment-Marke Stayery seit jeher ganz oben auf der Agenda. Nun holte sich die Gruppe dafür weitere Unterstützung: Constantin Rehberg, der bereits die Hotelgruppe Prizeotel als Chief Digital Officer auf diesem Weg begleitete, soll nun als Berater bei Stayery die digitale Strategie des Unternehmens weiter ausbauen. Dazu wird er eng mit den beiden Geschäftsführern Hannibal DuMont Schütte und Dr. Robert Grüschow zusammenarbeiten. Auch zuvor setzte sich der 33-jährige Rehberg in seiner beruflichen Laufbahn mit dem Thema auseinander. Als Head of E-Commerce & Online Marketing war er bspw. bei der Hotel- und Hostelkette A&O tätig.

Ziel der Stayery-Führungsriege ist es, mithilfe des Digital Advisors den Direktvertrieb zu stärken und mittelfristig unabhängig von externen Online-Plattformen zu werden. Vor allem im Longstay-Bereich sieht DuMont Schütte noch großes Potenzial. Zudem soll Rehberg die hauseigene App für Gäste weiterentwickeln und neue Services integrieren. Auch interne Prozesse könnten optimiert und dadurch eine effiziente Kostenstruktur aufrechterhalten werden, betont Grüschow.

Das Stayery-Portfolio umfasst aktuell über 210 Apartments in Berlin und Bielefeld. In der Projektpipeline sind bereits rund 550 weitere Apartments. Die nächsten Standorte werden in Frankfurt, Köln, Dresden, Mönchengladbach und Stuttgart eröffnet. Weitere Infos finden Sie in unserer Projekte Datenbank (nur für Mitglieder).

Constantin Rehberg (links) mit Stayery-Geschäftsführer Hannibal DuMont Schütte. Bild: Stayery

neworld plant Portfolio über 2 Mrd. Euro

Die neu gegründete Investmentgesellschaft neworld verfolgt ehrgeizige Ziele: In den kommenden Jahren soll ein Portfolio aus mehreren Beteiligungen und Immobilien im Wert von mehr als 2 Mrd. Euro aufgebaut werden. Dies will das Unternehmen durch weitere Investments in den Bereichen Bildung, Office-as-a-Service, Healthcare, Elderly Living und Urban Farming erreichen. Bisher ist neworld an den Betreiberkonzepten Stayery, The Base und Kinderhut strategisch beteiligt und will auch hier mit bis zu drei weiteren Standorten pro Beteiligung in 2021 wachsen.

Für die Entwicklung neuer Stayery-Häuser (Serviced Apartments) steht ein Investmentvolumen von etwa 250 bis 300 Mio. Euro bereit. Neben den bestehenden Standorten in Berlin und in Bielefeld sowie den bereits in der Pipeline befindlichen Neueröffnungen in Köln und Frankfurt für 2021, hat Stayery die Eröffnung neuer Häuser in Mönchengladbach und Dresden für 2022 angekündigt.

Auch The Base gehört zum neworld-Portfolio. Die Co-Living-Spaces bieten ihren Bewohnern durch unterschiedliche Gemeinschaftsflächen Platz zum Austausch. Die Projekte fokussieren auf zentrale Standorte in den deutschen Top-7-Städten und europäischen Metropolen. Dabei sind sowohl die Realisierung von Neubauprojekten wie auch die Restrukturierung bestehender Gebäude geplant. Das erste Objekt geht im ersten Halbjahr 2021 in Berlin-Pankow mit rund 320 Apartments an den Start. Bis 2025 wird die Eröffnung von mindestens 15 Häusern oder etwa 5.000 Einheiten in Deutschland und Europa avisiert. Seit Dezember 2020 ist Alexander Lackner Teil des Beirats.

Bild: STAYERY

Eigene App für Stayery

Stayery setzt weiter auf Digitalisierung und bietet seiner Community mit einer neuen App zusätzliche Services kontaktlos an. Der komplette Buchungsprozess bis hin zum Check-in findet bei Stayery digital statt. Die App fungiert während des Aufenthalts als mobiler Apartmentschlüssel auf dem Smartphone. Das technische Kernsystem der App wurde eigens für Stayery und gemeinsam mit der Bremer IT-Agentur Detco entwickelt. Dank der offenen Schnittstellenarchitektur der Property-Management-Plattform Apaelo, die von Stayery genutzt wird, konnte die App-Software problemlos in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden.

Bild/Screenshot: Stayery

Stayery auf Wachstumskurs

Die Longstay-Marke Stayery plant, Mitte 2023 ihr bisher größtes Haus mit 153 Serviced Apartments zu eröffnen. Für den neuen Standort unterzeichnete Stayery kürzlich einen Mietvertrag für das Quartier „Kienzle Areal“ in Stuttgart-Bad Cannstatt. Vermieter ist die AAW Guse & Compagnie aus Stuttgart, die das Quartier mit einer BGF von 7.500 qm gemeinsam mit dem Schweizer Investor und Asset Manager Lakeward Real Estate entwickelte. Bei der Konzeptionierung, der Suche nach einem Betreiber und dem Mietvertrag beriet Engel & Völkers Hotel Consulting die beiden Projektpartner. Das neue Haus von Stayery bei Stuttgart wird über Coworking-Flächen, eine Lounge mit einem F&B-Bereich, einen Games-Room, einen Waschraum, ein Fitness-Studio sowie eine Dachterrasse verfügen. Wie in den anderen Häusern soll auch hier das Interior Design von Studio Aisslinger stammen.

Expansionspläne von Stayery

Damit setzen die Macher, Hannibal DuMont-Schütte und Dr. Robert Grüschow, ihre Expansionspläne weiter in die Tat um. Nachdem die beiden Anlagen in Berlin (Eröffnung 2019) und Bielefeld (Eröffnung 2020) bereits in Betrieb sind, befinden sich nun fünf weitere Projekte (Mönchengladbach, Frankfurt-Sachsenhausen, Köln-Ehrenfeld, Dresden-Neustadt und Stuttgart-Bad Canstatt) mit insgesamt rund 500 Apartments in der Pipeline.

Rendering des neuesten Standorts von Stayery bei Stuttgart. Bild: AAW Guse & Compagnie GmbH

Ein Stayery für Mönchengladbach

Stayery-Mönchengladbach

Die Serviced-Apartment-Marke Stayery zieht es ins Stadtzentrum von Mönchengladbach. Bereits im Sommer 2020 soll der Bau beginnen, eine Fertigstellung ist für Mitte 2022 geplant. Hierfür verkaufte die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach ein 2.100 qm umfassendes Areal an AquiVisions, einen niederländischen Projektentwickler. In Kooperation mit IAA Architecten lässt AquiVisions neben 53 Stayery-Einheiten auch 32 Wohnungen und ein Ladenlokal im Erdgeschoss errichten.

Die Stayery-Einheiten mit Kitchenette und Tech-Tools werden 22 und 30 qm groß sein. Darüber hinaus warten Community-Flächen mit einem Coworking-Bereich und einer Chill-Out-Ecke, ein kleiner Kiosk sowie ein Waschsalon auf die Gäste. Zielgruppe bleiben in erster Linie Geschäftsreisende. Für das Interior Design zeichnet erneut das Studio Aisslinger verantwortlich. Stayery-Geschäftsführer Hannibal DuMont Schütte will mit seiner Serviced-Apartment-Marke in Mönchengladbach eine Marktlücke schließen.

Stayery Pipeline

210 möblierte Apartments sind seit 2019 in Berlin-Friedrichshain und Bielefeld in Betrieb, mehr als 300 Einheiten befinden sich in der Pipeline: Neben den 53 Apartments für Mönchengladbach (Eröffnung Mitte 2022) sind 139 für Frankfurt-Sachsenhausen (Eröffnung 2021) geplant. Zum Jahreswechsel 2021/2022 sollen 30 Einheiten in Köln-Ehrenfeld folgen. Zudem werden voraussichtlich 2022 in Dresden-Neustadt 125 Stayery-Apartments an den Start gehen.

Rendering des Stayery in Mönchengladbach. Bild: IAA Architecten (www.iaa-architecten.de)