Zweites Haus von The Flag in München

Am 15. Juni 2021 ist in München das The Flag Meiller Gärten an den Start gegangen. Das Businesshotel verfügt über 152 Zimmer und Apartments für Short- und Longstay-Aufenthalte. Dabei liegt der Fokus auf Geschäftsreisenden, die für einen längeren Zeitraum in der bayerischen Landeshauptstadt verweilen. Aus diesem Grund werden den Gästen in den Serviced Apartments voll ausgestattete Küchen angeboten. Des Weiteren können sie die Dachterrasse, den Fitnessbereich, den Fahrradverleih, die Tiefgarage sowie den Co-Working-Space vor Ort nutzen. In Zukunft soll das Angebot außerdem ein Restaurant mit Bar umfassen.

Bärige Innenarchitektur

Für das Interior Design von The Flag Meiller Gärten zeichnen Friederike Tebbe und Philipp Rentschler verantwortlich. Es ist inspiriert von der Adresse der Anlage in der Margarete-Steiff-Straße. Dank einer Kooperation mit dem Stofftierhersteller verteilen sich speziell gebrandete Steiff-Bären im ganzen Haus. Der neue Standort von The Flag ist Teil der 6,7 ha großen Quartiersentwicklung Meiller Gärten. Der Neubau, in dem sich die Serviced Apartments befinden, stammt aus der Feder von Hilmer & Sattler und Albrecht Ges. v. Architekten.

Senior Living von The Flag

Beim The Flag Meiller Gärten handelt es sich um das zweite Haus der Marke in München. Um die Präsenz der Brand in Süddeutschland zu stärken, sicherte sich The Flag kürzlich ein Grundstück in Dachau. Dort soll eine Anlage, die sich speziell an Senioren richtet, entstehen. Geschäftsführerin Eike Muhr möchte den Bereich Senior Living künftig weiter ausbauen und sucht daher nach weiteren Standorten. Erfahren Sie mehr zum Thema Service Wohnen für Senioren im Apartment-Webtalk am 16. September: Infos und Anmeldung

Ein detailliertes Markenporträt zu The Flag finden Mitglieder hier:

Bild: THE FLAG

neworld investiert in lively

Die Investmentgesellschaft neworld hat sich am Hamburger Start-up lively beteiligt. Die neue Marke will Senior Living neu interpretieren und moderne Wohnanlagen und Communities für ältere Menschen kreieren. Mit diesem Konzept konnten die beiden Gründer Constantin Rehberg und Christina Kainz auch die Geschäftsführung des Investors überzeugen. „Drei Aspekte waren für unsere Beteiligung an lively auschlaggebend: Erstens das Mindset und die Erfahrungen der Gründer aus der Hotellerie mit dem entsprechenden Servicegedanken. Zweitens die konzeptionelle Ausrichtung hin zu B- und C-Städten mit bis zu perspektivisch über 100 Zielstädten und keine Ausrichtung hin zum Premiumsegment. Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, hat uns das frische und moderne Designkonzept für alle Häuser überzeugt. Seniorenwohnen wird in Zukunft ein Thema für eine Vielzahl von älteren Menschen sein. In dem Bereich entsteht aber wenig, sowohl auf der konzeptionellen Ebene als auch was die Bezahlbarkeit für einen Großteil der Menschen betrifft“, sagt dazu Alexander Lackner von neworld. Das Unternehmen ist bereits an Longstay-Marken wie Stayery und The Base sowie den Kindertageseinrichtungen von Kinderhut beteiligt. Mehr über lively erfahren Sie hier und beim Webtalk am 16. September 2021.

Senior Living: lively startet ab 2023

Das innovative Senior-Living-Konzept von Constantin Rehberg und Christina Kainz hat nun auch einen Namen: lively. Die beiden Gründer wollen den Markt für betreutes Wohnen in Deutschland revolutionieren und älteren Menschen damit ein abwechslungsreiches und modernes Leben in einem freundlichen Ambiente ermöglichen. Die Wohnquartiere sollen mindestens 80 Apartments und etwa 4.000 qm Nutzfläche umfassen. Sie werden mit drei unterschiedlichen Wohnungstypen ausgestattet: 30 und 40 qm für eine Person sowie 55 qm für ein bis zwei Bewohner. Alle Einheiten sind wie die gesamte Immobilie barrierefrei und verfügen über eine Pantry-Küche sowie ein Badezimmer.

Wachstumspläne

Die beiden Gründer fokussieren mit ihrer neuen Marke vor allem Standorte ab 15.000 Einwohnern sowie suburbane Regionen in der Nähe von Metropolen wie Hamburg, aber auch in Nordrhein-Westfalen oder dem Rhein-Main-Gebiet. Infrage kommen dort z. B. ehemalige Hotels, die sich für eine Umnutzung eignen. Um den Bewohnern auch ein entsprechendes Umfeld bieten zu können, konzentrieren sich Rehberg und Kainz vor allem auf Quartiere und Mixed-Use-Immobilien. Im Jahr 2023 soll des erste lively eröffnen, anschließend will die Marke um zwei bis vier neue Häuser pro Jahr wachsen.

Zielgruppe und Services

Das Konzept setzt auf Menschen mit und ohne Pflegegrad. Wer Unterstützung benötigt, erhält die mithilfe von regionalen Partnern. Zudem soll es Co-Working-Spaces, Gemeinschaftsflächen, einen Minishop, gemeinsame Veranstaltungen und Kurse sowie attraktive Außenflächen mit Hochbeeten geben. Im Fokus steht die Bildung einer Community, unterstützt auch durch digitale Tools und Angebote.

Sie wollen mehr über das Konzept erfahren? Lernen Sie die neue Marke beim Webtalk am 16. September kennen.

Grafik: Anke Dregnat

Senior Living neu gedacht: Rehberg und Kainz gründen Betreibermodell

Nach Monaten der intensiven Vorbereitung gehen Constantin Rehberg (Bild links) und Christina Kainz (rechts) mit einem neuartigen Betreiberkonzept für das „Wohnen im Alter“ an den Start. Die flexible Wohnform soll das selbstbestimmte Leben in den eigenen vier Wänden fördern und eine neue Generation von Senioren ansprechen. Die Gründer, die beide zuletzt für prizeotel in führender Position tätig waren, haben bei dem Konzept ihre langjährige Hotelerfahrung konzeptionell fest verankert, um eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre zu schaffen und den Bedürfnissen der Zielgruppe der aktiven Senioren gerecht zu werden. Das Ergebnis ist ein modernes und hybrides Wohnmodell, welches den Schulterschluss zwischen Hotellerie, Serviced Apartments und Quartiersleben schafft. Ergänzend dazu setzt das Team auf ein holistisches Pflegekonzept, gestützt durch barrierefreies Interior Design, welches Menschen mit und ohne Pflegegrad ein neues Zuhause gibt.

Lifestyle aus der Hotellerie

Auch wenn Rehberg und Kainz bisher nur wenige Details zur Betreibermarke verrieten, so steht schon fest: Es soll verstärkt um Farbe, Verbundenheit, personalisierten Service und Lebensfreude im Alter gehen sowie eine echte Alternative zu bestehenden Angeboten darstellen. Beispielsweise wird auf ein Schwimmbad oder eine gastronomische Vollküche bewusst verzichtet, denn in vielen Fällen seien dies Preistreiber, die sich nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Vielmehr soll es um eine starke Gemeinschaft gehen, die sich gegenseitig stützt, wobei starke Partner aktiv in das Konzept eingebunden werden, um eine große Bandbreite an Kulinarik, Kultur und Aktivitäten anbieten zu können. So spielen die Integration der Nachbarschaft, ein smarter Minishop und ein interaktives Entertainmentangebot eine zentrale Rolle.

„Wahrscheinlich genau der richtige Ansatz zur richtigen Zeit, wo doch in den nächsten Jahren zahlreiche Babyboomer passende und bezahlbare Lösungen für das Leben im Alter suchen werden“, meinen die beiden Gründer. Der branchenspezifische Projektentwickler Terragon AG schätzte zuletzt, dass es mehr als einer halben Million Seniorenapartments bedarf, um die aktuelle Nachfrage decken zu können.

Expansionspläne

Das Team hat sich auf eine ambitionierte, aber nachhaltige Wachstumsstrategie vorbereitet und sieht großes Potenzial in Städten und urbanen Lagen mit mehr als 15.000 Einwohnern. Eine entsprechende Finanzierung sei durch Businessangels und strategische Investoren bereits gesichert. Aktuell werden die ersten Standorte mit langfristigen Pachtambitionen (mindestens 20 Jahre – Double-Net) verhandelt, wobei der Fokus neben Quartiersentwicklungen auf der Revitalisierung von Innenstädten liegt. Gerade für Hotelprojekte, die wegen der aktuellen Situation nicht realisiert werden können, bieten Rehberg und Kainz ein alternatives Betreibermodell. Der eigentliche Markenstart ist für den Sommer 2021 geplant. Weitere Informationen erhalten Sie bei Constantin Rehberg und Christina Kainz persönlich via LinkedIn, demnächst in der Apartment Community sowie beim Webtalk zum Thema Senior Living am 16. September 2021.

Bild: Pascal Lieleg