PKF-Forschungsprojekt „Future of Hospitality Institute“

Die PKF hospitality group hat das „Future of Hospitality Institute” gegründet, einen Think Tank für die Bereiche Hotel, Wohnen, Tourismus und Freizeit. Unter der Leitung von Managing Director Paul Rands, MRICS, fokussiert sich das erste Forschungsprojekt auf das Thema „future living“. Dafür vernetzt das Institut Branchenexperten miteinander, um auf der Grundlage angewandter Forschung und Erfahrungswerte praktikable Konzepte aus dem Bereich Serviced Living zu definieren.

future living

Michael Widmann, Global CEO PKF hospitality group, beschreibt die Notwendigkeit, Wohnräume an die sich in den vergangenen Jahren schnell veränderten Lebenssituationen anzupassen. Dazu gehören in seinen Augen Megatrends wie etwa „Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung“ aber auch Homeoffice, Sharing-Economy sowie soziodemografischer Wandel. Im Rahmen des Forschungsprojekts will PKF herausfinden, wie sich diese Veränderungen auf Wohnkonzepte auswirken. Als ersten Ansatzpunkt behandelt future living, wie die Bereiche Hotellerie und Wohnen beim Serviced Living miteinander verschmelzen. In diesem Segment fasst PKF bspw. Serviced Apartments, Aparthotels, Co-Living, Studentisches Wohnen, Branded Residences, Microliving, Senior und Assisted Living sowie Mitarbeiterwohnen. Für all diese Konzepte will das „Future of Hospitality Institute“ praktische Lösungsansätze entwickeln, „im Fokus werden die Themen Benutzererfahrung, Digitalisierung und Technologie, Architektur und Planung sowie nachhaltiger Betrieb stehen“, erläutert Widmann.

Bei Interesse am Future of Hospitality Institute können Sie Paul Rands direkt kontaktieren:

Telefon: +44 207 5162472; Mobil: +44 7584 409480
E-Mail: paul.rands@fohinstitute.com

Bild: PKF Hospitality

Cube Life vermietet Urban Base-Apartments

Die Cube Life GmbH hat das Vermietungsmandat für die Urban Base-Objekte in Wiesbaden und Düsseldorf übernommen. Die Microliving-Apartments gehören zum Bestand des Immobilien-Spezialfonds Urban Living Nr. 2 von Union Investment. In Wiesbaden stehen 107 vollmöblierte Einheiten zur Verfügung, die zwischen 30 und 51 qm umfassen und im Rahmen einer All-In-Miete angeboten werden. Das zweite Mandat betrifft ein Haus im Düsseldorfer Stadtteil Bilk, unweit der Universität. Hier wurden 184 vollmöblierte Apartments mit einer Größe von 18 bis 50 qm geschaffen; die Eröffnung ist für Mai 2022 vorgesehen. Cube Life setzt auf ein digitales Mietermanagement, um eine zeitgemäße Hausverwaltung zu schaffen. Alle Wohneinheiten der Marke Urban Base in Berlin, Wiesbaden, Dresden und später auch Hamburg und Düsseldorf können mittels 360-Grad-Rundgang besichtigt und angemietet werden.

Bild: Union Investment

Catella Real Estate erwirbt Campus 71 in Essen

Die Catella Real Estate hat ihren offenen Publikumsfonds „KCD-Catella Nachhaltigkeit Immobilien Deutschland“ um ein Microliving-Apartmenthaus in Essen ergänzt: den Campus 71. Durch den Ankauf der neunten Liegenschaft steigen die Assets under Management des Anfang 2017 aufgelegten Sondervermögens auf über 200 Mio. Euro. Verkäufer des Objekts ist Daiwa House Modular Europe, Spezialist für modulares und zirkuläres Bauen in Europa aus den Niederlanden. Die Due Diligence auf Käuferseite erfolgte rechtlich und steuerlich durch DLA Piper sowie bau- und umwelttechnisch durch Arcadis Germany.

Studierende im Fokus

Die Immobilie in der Friedrich-Ebert-Str. 71 steht auf einer Grundstücksfläche von rund 1.600 qm im Zentrum der Stadt. Das im Jahr 2020 in Modulbauweise fertiggestellte Objekt bietet 106 Mikroapartments mit einer Gesamtmietfläche von ca. 4.500 qm und 27 Pkw-Stellplätze. Die Einheiten sind mit Küchenzeile, modernem Badezimmer und Arbeitsplatz ausgestattet. Aufgrund der Nähe zur Universität Duisburg-Essen zielt der Microliving-Betreiber Skyreach vor allem auf Studierende ab, aber auch auf Corporate-Kunden. Skyreach vollzieht mit dem Standort Essen zugleich den Markteinritt in Deutschland.

Blick über Essen. Bild: cardephotography/stock.adobe.com

THE FIZZ Aachen: SIGNA verkauft an IC

Mit ihrer Fertigstellung hat SIGNA Studentenapartments in Aachen an die International Campus Group (IC) verkauft. Auf einer Brutto-grundfläche von 5.700 qm entstanden 165 Apartments zwischen 18 und 32 qm. Zudem gibt es gemeinschaftlich nutzbare Flächen zum Kochen, Lernen und Sporttreiben. Die Marke THE FIZZ von IC will für eine aktive Community und eine perfekt auf die Zielgruppe zugeschnittene Infrastruktur stehen. Die Übergabe und Eröffnung fand rechtzeitig zum Sommersemester 2021 statt. Damit wollen sowohl Projektentwickler als auch der neue Eigentümer der Wohnraumknappheit entgegenwirken, die vor allem in Universitätsstädten zunehmend zutage tritt.

Über International Campus (IC)

Die 2011 gegründete International Campus GmbH finanziert, entwickelt und betreibt Microliving-Konzepte für temporäres Wohnen. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern in Zentraleuropa. Während sich die Marke THE FIZZ auf Studierende spezialisiert, richtet sich HVNS an Berufstätige. Die Häuser bieten vollständig eingerichtete Apartments in zentralen Lagen und ein dazugehöriges Community-Konzept. Derzeit sind über 5.800 Apartments in Deutschland, Österreich, Tschechien und den Niederlanden in Betrieb und im Bau. Das Unternehmen mit Büros in Berlin, Hamburg, München, Wien, Amsterdam und Luxemburg beschäftigt über 120 Mitarbeiter*innen.

Sie interessieren sich für Projekte im Bereich Studentenwohnen? Erfahren Sie mehr darüber in unserem Webtalk am 20. Mai 2021. Melden Sie sich gleich an.

Bild: SIGNA

Typenkatalog für Mikroapartments

Im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ wurde ein Typenkatalog Mikrowohnen erarbeitet, der eine Umwidmung von gewerblichen Bürogebäuden der 1950er- bis 1970er-Jahre unterstützen kann. Ein übergreifender Katalog klassifiziert zunächst den gewerblichen Leerstand innerhalb eines allgemeingültigen Typenverzeichnisses. Im Mittelpunkt stehen dabei das Raster und dessen Eignung zur Umwidmung in urbanes Wohnen. Das Forschungsprojekt stammt von Faraneh Farnoudi und Andreas Hild.

Gewerbe- und Industriebauten der Nachkriegszeit, insbesondere Bürobauten, stehen leer, weil deren veraltete technische Ausstattung sowie die Grundrisse nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine entsprechende Nutzung gerecht werden. Und dies trotz einer guten, innerstädtischen Lage mit Anbindung an die existierende Infrastruktur. Mit einer Umwidmung könnte die Situation auf dem Wohn- und Immobilienmarkt entspannt werden. Denn Wohnraum ist knapp, vor allem in urbanen Lagen, die Preise steigen stetig an.

Altersgerechtes Wohnen im Fokus

Das Mikroapartment stellt sich als zentralen Lösungsansatz dar, weil es sich einerseits in die vorgegebenen Raster integrieren lässt und andererseits ein grundsätzlicher, wenn auch im konkreten Anwendungsfall zu prüfender Bedarf für diese Wohnform vorliegt. Von besonderer Bedeutung ist zudem der Einbezug von Belangen des altengerechten Wohnens in die Planung, um die Mikroapartments mit wenigen Änderungen entsprechend konvertieren zu können. Anhand der gängigen Rastertypen wie auch exemplarischer Grundrisse wurde im Rahmen des Projekts aufgezeigt, wie sich Bürogebäude in Wohnraum umwandeln lassen. In dieser Umnutzung liegen besondere Chancen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung bei gleichzeitiger Befriedigung eines akuten Bedarfes.

Der Abschlussbericht steht als kostenloses PDF zum Download zur Verfügung: www.hildundk.de/project_brochure/

Bild: reenya/stock.adobe.com