Bob W übernimmt drei Münchener Standorte

Das neue Bob W Münchner Freiheit. Bild: Bob W
Das neue Bob W Münchner Freiheit. Bild: Bob W

Bob W hat Mitte Januar bekannt gegeben, drei Immobilien in der bayerischen Landeshauptstadt erworben zu haben. Das ehemalige H’Apato Schwabing beherbergt 71 Serviced Apartments, eine Social Lounge sowie einen Co-Working-Space. Im gleichen Stadtteil befindet sich der zweite Neuzugang, das Bob W Münchner Freiheit mit 71 Einheiten, das bisherige H’Otel Schwabing. Last but not least bietet das Bob W München Altstadt, zuvor als H’Otello Lehel geführt, weitere 56 Zimmer.

Durch die Objekte in München wächst das Portfolio von Bob W um 198 Wohneinheiten, die eine Gesamtfläche von 3.948 Quadratmetern umfassen. Damit erhöht das Unternehmen auf 15 Immobilien in Deutschland. An den neuen Standorten findet sich eine Auswahl an Serviced Studios, Apartments, Penthäusern und Zimmern. Zum Konzept des technologieorientierten Hotelbetreibers zählt eine digitale Rezeption, ein Self-Service-Check-in und ein Remote-Gästeservice, der rund um die Uhr verfügbar ist.

Das Schwabinger Bob W. Bild: Bob W
Das dritte Bob W in der Münchener Altstadt. Bild: Bob W

Hogan Lovells berät Stayery und Adapt Apartments

Das neue Berliner Stayery. Bild: PSP Weltner Louvieaux Architekten
Das neue Berliner Stayery. Bild: PSP Weltner Louvieaux Architekten

Stayery hat mit Unterstützung der Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells einen Mietvertrag für 255 Einheiten im neuen Office-Campus R:eo in Berlin am Ostkreuz unterschrieben. Es ist das bisher größte Projekt des Serviced-Apartment-Anbieters in der Stadt. In den nächsten zwei Jahren entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Hauptsitzes der Deutschen Rentenversicherung ein zukunftsweisendes hybrides Nutzungskonzept. Die Immobilie mit einer rund 10.600 Quadratmeter großen Bruttogrundfläche wird mit einer Laufzeit von 20 Jahren an Stayery vermietet und stellt den nächsten Schritt in der Entwicklung des einstigen Bürogebäudes hin zu einem gemischt genutzten Campus dar. Das deutschlandweite Portfolio der Marke wächst damit auf über 1.500 Einheiten.

Unter Leitung des Frankfurter Partners Marc P. Werner und der Münchener Counsel Ulrike Janssen stand Hogan Lovells außerdem der Adapt Apartments GmbH zur Seite. Bis Ende 2026 wird die Gesellschaft ihr zweites Haus im Berliner Heimatmarkt eröffnen. Der Neubau mit 69 Einheiten entsteht in der Parkstadt Karlshorst im Bezirk Lichtenberg. Das Quartier wird seit 2020 entwickelt und umfasst rund 1.000 Wohnungen, eine Grundschule und Kindertagesstätte, ein Nahversorgungszentrum sowie Grün- und Spielflächen. Das Serviced-Apartments-Projekt, mit Wohnflächen zwischen 29 und 49 Quadratmetern, bieten auch eine Rezeption, einen Co-Working-Space und einen Waschraum.

Neues Ipartment in München geplant

Eine Visualisierung des neuen Ipartments München. Bild: Macina Digital Film
Eine Visualisierung des neuen Ipartments München. Bild: Macina Digital Film
Eine Visualisierung des neuen Ipartments München. Bild: Macina Digital Film

Ipartment zieht in das neu entstehende „Sugar Valley“ in München-Obersendling, das 2027 fertiggestellt werden soll. Mit 207 Serviced-Apartments ist es das bisher größte Haus im Portfolio des Unternehmens. Den Mietvertrag hat es mit Eigentümer Peter Kolb (Kolb+Partner) geschlossen. In Kooperation mit dem Investor und Projektentwickler gingen zuvor bereits die Projekte am Frankfurter Flughafen, in Darmstadt und am Berliner Flughafen an den Start. In München-Obersendling sollen auf rund 8.900 Quadratmeter Bruttogrundfläche und sechs Etagen Serviced-Apartments in den Größenkategorien XS bis L, von 18,6 bis 45,6 Quadratmetern entstehen.

Die neue Quartiersentwicklung hat zum Ziel, ein Vorzeigeprojekt und eines der nachhaltigsten Quartiere Deutschlands zu werden, indem es ausschließlich auf erneuerbare Energien zurückgreift und die Umwelt beim Bau sowie beim Betrieb nicht mit zusätzlichem CO₂ belastet. Auf rund fünf Hektar soll hier ein urbaner Nutzungsmix aus Arbeiten und Leben entstehen. Der erste unterzeichnete Mietvertrag für das „Sugar Valley“ ging mit Ipartment über die Bühne.

Brera Serviced Apartments wurde 2013 gegründet und betreibt derzeit neun Häuser mit über 700 Apartments in sieben deutschen Standorten. Für 2025 sind weitere 71 Einheiten in Böblingen geplant.

Luscher neuer Beirat bei Brera

Max Luscher. Bild: Brera
Max Luscher. Bild: Brera
Max Luscher. Bild: Brera

Max C. Luscher heißt der neue Beirat und Non-Executive Board Member von Brera Serviced Apartments. Ab dem 1. Januar 2025 wird er das Leadership Team in strategischen Aufgaben unterstützen. Er bringt langjährige Erfahrung, insbesondere durch seine letzten Funktionen als CEO Central & Northern Europe bei den B&B Hotels sowie seine Beratertätigkeit für den Bereich Hospitality bei KPMG, mit.

Brera Serviced Apartments wurde 2013 gegründet und betreibt derzeit neun Häuser mit über 700 Apartments in sieben deutschen Standorten. Für 2025 sind weitere 71 Einheiten in Böblingen geplant.

Novum expandiert: Candlewood Suites Hamburg North

Die Projektvisualisierung des Hamburger Candlewood Suites. Bild: dreidesign/Novum Hospitality
Die Projektvisualisierung des Hamburger Candlewood Suites. Bild: Dreidesign/Novum Hospitality

Für das Jahr 2027 plant Novum Hospitality die Eröffnung eines Hotels der Marke Candlewood Suites. Es soll in Hamburg-Nord, im Stadtteil Barmbek, an den Start gehen und bietet 175 Apartments. Laut der Gruppe wird es sich in unmittelbarer Nähe des im Juni angekündigten Holidy Inn – The Niu Clink befinden. Die beiden IHG-Brands bedienen unterschiedliche Gästebedürfnisse: „Während das Candlewood Suites Hamburg North auf Langzeitgäste spezialisiert ist, richtet sich das Holiday Inn – the niu Clink […] vor allem an Gäste mit kürzerer Aufenthaltsdauer“, erklärt David Etmenan, CEO und Owner Novum Hospitality. Das familiengeführte Unternehmen und IHG Hotels & Resorts zählen seit ihrer im April geschlossenen Kooperationspartnerschaft somit ihr fünftes gemeinsames Projekt. Candlewood Suites expandiert erstmals nach Deutschland.

Neues Harry’s Home für Graz

Das Harry’s Home Graz-Smart City. Visualisierung: S. Laub/BWM Designers & Architects
Das Harry’s Home Graz-Smart City. Visualisierung: S. Laub/BWM Designers & Architects
Das Harry’s Home Graz-Smart City. Visualisierung: S. Laub/BWM Designers & Architects

Nachdem 2006 in Hart bei Graz das erste Haus von Harry’s Home an den Start gegangen ist, hat am 2. Dezember 2024 ein weiteres in der Smart City in der Steiermark eröffnet. Der Neubau mit 140 Zimmern, Studios und Apartments präsentiert sich mit bepflanzter Außenfassade. Wie für die Hotelgruppe typisch, befinden sich Service Points mit Waschmaschine, Trockner und Snackautomat im Gebäude. Die Räumlichkeiten zeichnen sich durch begehbare Kleiderschränke, Balkone und Apartments mit eigener Küche aus. Für Kinder gibt es eigene Spielzimmer und für Geschäftsreisende einen Tagungsraum sowie Co-Working-Möglichkeiten in „Harry’s Wohnzimmer“. Außerdem verfügt die Immobilie über eine Tiefgarage mit direktem Zugang sowie E-Ladeplätzen. Der Check-in ist online mit dem Smartphone durchführbar.

Harry’s Home legt Wert auf Nachhaltigkeit: Verköstigt wird mit regionalen Produkten und, was von ihnen übrigbleibt, wird zum Tagesabschluss über die „Too good to go“-App günstig verkauft. Das Haus erhielt ein ÖGNI-Gold-Zertifikat, das Energieeffizienz, Nutzerkomfort, Wirtschaftlichkeit und nachhaltiges Bauen honoriert.

Staycity expandiert in Deutschland und Österreich

Das neue Staycity in Dresden. Bild: Staycity
Das neue Staycity in Dresden. Bild: Staycity
Das neue Staycity in Dresden. Bild: Staycity

Die Staycity Group hat 74,9 Prozent an der Felix Group, die im Besitz des Münchener Projektentwicklers Denkmalneu ist, übernommen. Damit wird das in Dublin ansässige Unternehmen zukünftig zwei Aparthotels mit insgesamt 388 Zimmern in Leipzig und Dresden unter eigenem Namen sowie ein Projekt mit 100 Einheiten in Wien unter der Schwestermarke Wilde betreiben. Letzteres soll im zweiten Quartal 2025 an den Start gehen. Denkmalneu behält eine Beteiligung an den Immobilien. Der Betrag des Deals wird nicht bekannt gegeben.

Staycity betreibt derzeit 5.800 Zimmer in 35 Aparthotels in Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Großbritannien und hat eine Entwicklungspipeline, mit der die 10.000-Zimmer-Marke geknackt werden soll. Die Wachstumspläne sehen vor, bis 2032 die doppelte Anzahl an Apartments im Portfolio zu haben.

Maseven zieht ins SI-Centrum Stuttgart

Maseven wird zum 1. Januar Teil des SI-Centrums Stuttgart. Bild: C. Herrmann
Maseven wird zum 1. Januar Teil des SI-Centrums Stuttgart. Bild: C. Herrmann
Maseven wird zum 1. Januar Teil des SI-Centrums Stuttgart. Bild: C. Herrmann

Das SI-Centrum Stuttgart wird zum 1. Januar 2025 neuer Standort von Maseven. Die Gruppe bezieht eine Fläche von 17.000 Quadratmetern mit 192 Zimmern und nimmt damit das vierte Projekt in sein Portfolio auf. Bisher ist die Serviced-Apartment-Marke in München-Dornach sowie München-Trudering ansässig und arbeitet aktuell an der Fertigstellung des Frankfurter Hauses, die ursprünglich für September 2024 geplant war (Apartment berichtete). Zum Konzept zählt eine digitale Infrastruktur, welche Serviceoptionen per App steuerbar macht. Beispielsweise kann über die Anwendung kontaktlos eingecheckt werden.

Drittes Limehome kommt nach Bremen

Das Martini-Ensemble soll Standort des neuen Limehome in Bremen werden. Bild: DT+P
Das Martini-Ensemble soll Standort des neuen Limehome in Bremen werden. Bild: DT+P
Das Martini-Ensemble soll Standort des neuen Limehome in Bremen werden. Bild: DT+P

Limehome plant eines seiner größten Projekte in Bremen: 167 Apartments auf acht Stockwerken sollen in der nachgenutzten Büroimmobilie in der Martinistraße entstehen. Es ist der dritte Standort des Münchener Unternehmens in der Hansestadt an der Weser. Bis Ende 2026 soll der Umbau fertiggestellt werden.

Das Start-up setzt einen Fokus auf die Revitalisierung von Gewerbeflächen: Nach eigenen Angaben liegt die Bilanz insgesamt bei 3.300 Apartments und rund 100.000 Quadratmetern Fläche. „Bauen im Bestand wird gerade zur Projektentwicklung der Stunde. Die Immobilienbranche braucht eine Alternative zu energieintensiven Neubauten. Wir glauben langfristig an das Potenzial von Conversions“, sagt Josef Vollmayer, Co-CEO und Mitgründer von Limehome. Bis 2027 sollen Umnutzungen weitere 3.000 Apartments zur Projekt-Pipeline beisteuern.

Berliner Citadines frisch modernisiert

Ein Apartment des Citadines Berlin Kurfürstendamm. Bild: The Ascott Limited
Ein Apartment des Citadines Berlin Kurfürstendamm. Bild: The Ascott Limited
Ein Apartment des Citadines Berlin Kurfürstendamm. Bild: The Ascott Limited

Seit 13. November 2024 hat das Citadines am Kurfürstendamm seine Umbauarbeiten abgeschlossen. Die Renovierung des Aparthotels erfolgte inspiriert von Berlins Geschichte: Vor 200 Jahren entstand in der Hauptstadt nämlich die wohl älteste Modemesse der Welt. Die Fischgrätenmuster der erneuerten Bodenbeläge sowie die Vorhang- und Kissenstoffe mit Nadelstreifen oder Karomustern erinnern an die damals für den Stadtteil typische Handwerkskunst. Neben Möbeln und Böden hat die Ascott-Limited-Marke Wandbeläge, Beleuchtung, Küchengeräte und Sanitäranlagen ausgetauscht. Außerdem präsentiert sich das 117-Zimmer-Haus mit neu eigebautem nachhaltigen Energiesystem. Für bis zu zwei Personen in einem Classic Studio betragen die Übernachtungskosten einschließlich Frühstück 98 Euro.